Goshin-jutsu-no-kata

( Form der neuen Selbstverteidigungstechniken )

Diese Kata oder die Jū-no-kata ist in Deutschland zur Prüfung für den 4. DAN im Judo vorgeschrieben. Sie wurde 1956 von einer Arbeitsgruppe des Kodokan entwickelt und enthält 5 Gruppen (goshin) – von Verteidigungstechniken (jutsu) gegen Angriffe mit und ohne Waffen.

Sie besteht aus Angriffen von Uke ohne Waffen (Angriffe mit Händen und Füßen) und mit Waffen (Messer, Stock und Pistole) und den entsprechenden Abwehrtechniken von Tori.

  • Verteidigung gegen Angriffe im Nahkampf
    • ryōte dori (Greifen mit beiden Händen)
    • hidari eri dori (Ergreifen des linken Revers)
    • migi eri dori (Ergreifen des rechten Revers)
    • kata ude dori (Ergreifen eines Armes)
    • ushiro eri dori (Griff von hinten in den Kragen)
    • ushiro jime (Würgen von hinten)
    • kakae dori (Umklammerung von hinten)
  • Verteidigung gegen Angriffe ohne engen Körperkontakt
    • naname uchi (Seitlicher Fausthieb)
    • ago tsuki (Rechter Haken gegen Kinn)
    • gammen tsuki (Faustschlag links in das Gesicht)
    • mae geri (Tritt von vorn in den Unterleib)
    • yoko geri (Seitlicher Fußtritt)
  • Verteidigung gegen Angriffe mit dem Messer
    • tsukkake (Abwehr gegen Messerziehen)
    • choke tsuki (Gerader Messerstich in den Bauch)
    • naname tsuki (Seitlicher Messerstich in den Hals)
  • Verteidigung gegen Angriffe mit dem Stock
    • furi age (Schlagansatz mit erhobenem Stock)
    • furi oroshi (Beidhändiger Schlag mit erhobenem Stock seitlich zur Schläfe)
    • morote tsuki (Beidhändiger Stoß mit dem Stock in die Magengegend)
  • Verteidigung gegen Angriffe mit der Pistole
    • shomen zuke (Bedrohung von vorn, Waffe aufgesetzt)
    • koshi ga mae (Bedrohung aus der Hüfte, Waffe auf Distanz)
    • haimen zuke (Bedrohung von hinten, Waffe aufgesetzt)